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Kurzinformation Bearbeiten

Quellflüsse in Tirol: Pillersee Ache (zuvor Schwarzachbach), Kitzbühler Ache, Jochberger Ache

Durchflossene Länder: Österreich (Tirol) und Deutschland (Bayern)

Flusslänge: 70- 75 Kilometer lang

Quelle: 1700 / 1800 Meter über NN

Mündung: 520 Meter über NN im Chiemsee


Quellen und Flussverlauf in Tirol Bearbeiten

Kloben62

Achendurchbruch am Klobenstein. Hier passiert die Große Ache die Ländergrenze zwischen Bayern und Tirol und wird zur Tiroler Ache

In den Kitzbühler Alpen entspringen die Flüsse, die später als Tiroler Ache unweit von Übersee / Grabenstätt im Achendelta in den Chiemsee münden. Zwischen den Orten Jochberg und Mittersill südlich von Kitzbühel entspringt auf dem Pass Thurn ein Gebirgsfluss, die Jochberger Ache, der, nachdem er sich mit anderen Bächen vereinigt hat, nördlich von Kitzbühel als Kitzbühler Ache bezeichnet wird. In weiten Teilen führt sein Verlauf parallel zur österreichischen Bundesstraße 161 in Richtung Norden. In St. Johann in Tirol vereingen die von Osten kommende Pillersee Ache mit der Kitzbühler Ache zur Großen Ache (auch: Großache). Die Pillersee Ache hat ihre Quelle bei Walchau zwischen Leogang und Fieberbrunn und geht aus dem Schwarzachbach hervor.

Die Große Ache fließt von St. Johann weiter bis nach Kössen, an der Grenze zwischen Tirol und Bayern. Zusammen mit dem Kohlenbach passiert die Ache am Klobenstein die Grenze und wird auf der deutschen Seite als Tiroler Achen bezeichnet. Durch die wildromantische Gebirgsbachschlucht schlängelt sich die Ache und wird aufgrund ihrer Strömung und ihres Flussbettes ein gerne von Wassersportlern genutzter Fluss: Rafting, Kanu, Kajak, Canyoning heißen die Sportarten, die im Fluss ausgeübt werden. Wassersport hat am Klobenstein schon fast Tradition - früher wurden sogenannte Zillenbootsfahrten von Kössen nach Marquartstein durchgeführt.

Fluss zweier Länder ist die Ache übrigens erst seit 1505/1506. Zuvor gehörte auch das Quellgebiet zu Bayern. Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg mussten Kaiser Maximilian die bis dato zu Bayern gehörenden Ämter Kufstein, Kitzbühel, Rattenberg und das Gebiet des Zillertals abgetreten werden.


Interessante Links Bearbeiten